Affinity Photo – Photoshop Alternative für OS X erreicht Beta-Phase

it der kostengünstigen Photoshop-Alternative Affinity Photo möchte Serif bei der digitalen Bildbearbeitung mitmischen. Nun hat man bei der Software für OS X die offene Beta-Phase erreicht. Grund genug also, um einen ersten Blick auf die Bildbearbeitungssoftware zu werfen.

 

Wenn man mal mit der Bildbearbeitung anfängt, kommt man zwangsläufig nicht an Lightroom beziehungsweise Photoshop vorbei, es sei denn man wählt die kostengünstigen Alternativen wie GIMP, iPhoto, Aperture und wie sie alle heißen. Ich bin seit einiger Zeit nun mit Lightroom und Photoshop dabei und bin hier also mit der UI und mit dem Workflow vertraut. Komplett beherrschen werden wohl die wenigsten zum Beispiel Photoshop, weil es derart umfangreich ist, das ich hier immer wieder neue Dinge entdecke. Doch nun zur Photoshop Alternative Affinity Photo

Affinity Photo –  offene Beta-Phase auf OS X

Optisch hat man sich schon sehr an den Platzhirsch Photoshop von Adobe orientiert, wenn auch hier das ganze in 6 unterschiedliche Bereiche unterteilt ist, die Personas genannt werden. Die Standard-Ansicht ist jene für die eigentliche Bildbearbeitung, wo man auch die üblichen Bearbeitungsmodi und Ebenenwerkzeuge wiederfindet. Im Liquify-Persona soll man wohl die Verzerrung von Bildern durchführen können und in der Develop-Persona (die für Fotografen und Bildbearbeiter wohl die interessanteste sein dürfte) lassen sich Bilder ähnlich wie bei Lightroom oder Aperture (was Apple mittlerweile in den Ruhestand geschickt hat, was ich schade finde, aber das erzähle ich ein anderes Mal). In der Beta lassen sich vorerst nur RAW-Dateien verwenden.

Bei der Macro-Persona soll man Fotografen und Bildbearbeitern die Möglichkeit bieten, häufige Aufgaben über sogenannte Makros (in Photoshop wären das die Aktionen) speichern und automatisieren. Im Export-Persona kann man gezielt Bilder oder auch Ebenen exportieren und Bilder zerstückeln was Designern etwas entgegen kommen wird.

Alles in allen läuft die Software schon recht gut, auch wenn die Pop-Ups mich immer wieder genervt hatten. Abstürze konnte ich keine verzeichnen. Trotzdem ist es sicherlich schwer, Adobe hier den Rang abzulaufen. Der günstige Preis dürfte aber der gewisse Trumpf sein, mit der man Fotografen und Bildbearbeiter rüberlocken will. Wer sich selbst seine Meinung zur Photoshop-Alternative bilden will, kann sich Affinity Photo kostenlos von deren Webseite runterladen.

By | 2017-02-11T22:46:45+00:00 März 7th, 2015|Allgemein, Fotografie|0 Comments

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Fotograf und Retoucher aus Wien, Gründer des SonyAlpha-Blogs Liebt die Fotografie, aber meistens müssen Menschen auf den Fotos drauf sein.

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