#hammerWALK – Die 21 Regeln meines Photowalks

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hammerwalk

Ich kam lange ohne Regeln für den #hammerWALK aus, jedoch zeigte sich mit der Erfahrung, das es doch nicht ganz ohne geht. Zunächst wurde die Regeln eingeführt, das jeder Fotograf ein Model mitnimmt, um das Verhältnis der Teilnehmer auszugleichen (ich hasse Rudel-Shootings, aber das ließ sich anfangs nicht vermeiden, wenn beispielsweise 5 Models erscheinen, aber 45 Fotografen auf der Matte stehen.). Und siehe da, es wurde ausgeglichen. Mehr noch, es waren plötzlich mehr Models als Fotografen anwesend und das ganze wurde spassig, weil man plötzlich genügend Zeit hatte um ein paar Portraits zu fotografieren. Fotografen, die ohne Model erscheinen musst von nun an eine Teilnehmergebühr bezahlen.

So weit so gut, aber mit der Zeit wurden manche Fotografen wieder säumig, sich rechtzeitig um ein passendes Model zu kümmern. Andere wiederum meinten, dass das Model, welches sie mitgebracht haben, wie ihr persönliches Eigentum behandelt wurde und Portraitsessions umgesetzt wurden, die nicht gerade passend für Photowalks waren. Also ein paar Regeln her, um mein Projekt „Photowalk“ wieder in die richtige Richtung zu lenken. Jetzt, Stand Oktober 2019, sind bereits 2 Walks mit diesen Regeln umgesetzt worden und die anfängliche Skepsis meiner Teilnehmer wich der Begeisterung.

Das ganze hat während des gesamten Walks wieder etwas mehr an Dynamik gewonnen, die Community wächst wieder und die neuen Teilnehmer werden wieder zahlreicher. Aber lange Rede kurzer Sinn, ich wollte meine Gedanken zu den Regeln zum Ausdruck bringen (was ich im Juli 2019 bereits in der #hammerWALK-Facebookgruppe dargelegt hatte und auf hohes Verständnis gestoßen ist). Kurzum warum die Regeln so sind wie sie sind.

DIE REGELN FÜR DIE TEILNAHME AM #hammerWALK

1. Ihr redet nicht über den #hammerWALK

2. Ihr REDET NICHT ÜBER DEN #hammerWALK

3. Vergesst Regel 1 + 2! (jetzt aber ernsthaft):

4. Künftig gibt es keine Vorankündigungen mehr betreffend der Route bei einen Walk, um Locationsscouting und Vorab-Testshootings vorzubeugen.

5. Da es immer zu Verzögerungen kommt, weil Pünktlichkeit ja eine Tugend ist, die anscheinend nicht jeder hat, wird spätestens 10 Minuten nach Treffpunkt der Walk begonnen. Wer zu Spät ist kommt entweder nach oder eben nicht.

6. Der Walk ist zum Kontakte knüpfen da, damit in Zukunft keine Fragen mehr auftauchen wer der Fotograf oder wer das Model war, sind von nun an Kontaktdaten auszutauschen. Das sollte normalerweise nicht erwähnt werden, aber Visitenkarten oder Telefonnummern austauschen sind keine neuen Dinge.

7. Sollte ein Fotograf meinen, er gibt keine Bilder ohne trifftigen Grund an das Model raus, ist er vom #hammerWALK in Zukunft ausgeschlossen.

8. Wenn ein Fotograf meint, sein Model darf nur er/sie selbst fotografieren, dann ist er ebenfalls vom #hammerWALK ausgeschlossen.

9. Um den Walk mehr Dynamik zu geben, wird zu Beginn eine Art Tombola veranstaltet, bei denen per Zufallsprinzip der Fotograf und das Model zueinander gelost werden. Sollte das Verhältnis Fotograf/Model ungleichmässig sein, wird ein 2. Fotograf oder ein 2. Model dazu „gelost“.

10. Die Zeiten für Stops zum Fotografieren werden kürzer gehalten. Es geht in erster Linie ums Kontakte knüpfen und für weitere Projekte zu planen und nicht um eine Serie durch zu fotografieren mit so vielen Models wie möglich. Man muss nicht DEN perfekten Shot bei einen Photowalk erzielen.

11. Die Ende der Stops wird akustisch mitgeteilt. Die Teilnehmer des Walks sammeln sich dann und die Veranstaltung wird fortgesetzt zum nächsten Zwischenstopp.

12. Jedes Model hat weiterhin das Recht, einen Fotografen abzulehnen. Das ist eine Sache der Sympathie und des Gegenseitigen Vertrauens. „Es ist jedoch unzulässig, dass ein Model sämtliche Fotografen ablehnt und nur mit jenem Fotografen arbeiten will der es zum Walk mitgebracht hat.“ Selbiges gilt natürlich auch umgekehrt.

13. Ein Model hat auch das Recht, Shooting-Ideen oder G/B Shootings abzulehnen. Der Photowalk ist wie der Name schon sagt, keine Singlebörse, sondern ein Photowalk. Auch hier gibt es bei Verstössen eine Verwarnung beziehungsweise einen Ausschluss vom Walk.

14. Es wird weiterhin keine TFP-Verträge geben, wenn ein Model oder ein Fotograf unbedingt einen braucht, dann machen das diejenigen bei einen TFP-Shooting ihrer Wahl, NICHT BEIM WALK.

15. Pay-Models die zum Walk erscheinen und sich gegen Entgelt fotografieren lassen sind vom Walk ausgeschlossen.

16. Wir können als Fotografen nicht jede Sekunde fotografieren, selbiges gilt für das Model. Auch Posing ist anstrengend und die Konzentration leidet mit der Zeit auch darunter. Wenn ein Model oder ein Fotograf eine Pause braucht, dann ist das zu akzeptieren.

17. Es gibt KEINE RUDELSHOOTINGS. Wer meint, sich dazwischen zu schieben und einfach Fotos zu machen, dann gibt es zunächst eine Verwarnung, beim wiederholten Verstoß wird derjenige gebeten den Walk zu verlassen.

1. Was jedoch geht: Fotograf und Model fragen, ob man sich dazu gesellen kann/darf. Wird das verneint dann ist das zu akzeptieren.

18. Es wird sich auf einen Photowalk nicht vermeiden lassen, das man ähnliche Bilder fotografiert. Nichts desto trotz fotografiert jeder anders in Sachen Blickwinkel, Bildkomposition, Licht (available Light, Aufsteckblitz, entfesselt geblitzt) und zieht sich hin bis zur Bildbearbeitung und Retusche eines Bildes. Das macht für Models dann auch idealerweise den Reiz aus, von verschiedenen Fotografen fotografiert zu werden. „Es gibt daher kein Anrecht bestimmte Locations des Walks oder Bildideen/Requisiten exklusiv zu beanspruchen und anderen Fotografen oder Models die Benutzung zu verbieten.“

19. Wenn ein Model eine Visagistin braucht, dann hat sie sich das mit der Visagistin vorab auszumachen, die Kosten sind selbst zu tragen.

20. Sollte vorab bekannt sein, das mehrere Visagistinnen beim #hammerWALK dabei sein werden, dann bekommen diese von den Models die Materialkosten erstattet, diese sind in eine extra-Kasse einzuwerfen und werden dann unter den Visagistinnen aufgeteilt.

21. „Der Veranstalter kann ab erreichen einer Höchstteilnehmerzahl von XY Personen die Veranstaltung für weitere Teilnehmer schließen, wobei Models bzw Fotografen mit Models ein bevorzugtes Teilnahmerecht zusteht. Um dieses System effektiv anwenden zu können, haben alle Teilnehmer spätestens 3 Tage vor der Veranstaltung verbindlich zu- bzw wieder abzusagen. Wiederholte unabgemeldete Nichtteilnahme kann zum Ausschluss von zukünftigen Walks führen.“

Roman

Roman

Portraitfotograf und Retoucher aus Wien | Follow me on Instagram

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