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Ich brauch keinen Fotografen, ich hab ein Smartphone!

Roman · Januar 11, 2019 · Allgemein, Kommentar · 0 comments

Ich konsumiere ja viel über Soziale Netzwerke wie Facebook & Co, leider bleibt mir ja seit den ShutDown von Google+ ja nichts mehr anderes übrig, aber das ist eine andere Geschichte. Eine Geschichte die immer wieder hochkommt ist die Tatsache, das viele der Meinung sind das ein Smartphone heutzutage reicht um gute Fotos zu schießen. Zugegeben, die Bilder werden immer besser, die Smartphones wie iPhone, Huawei P20 Pro oder die Pixel Phones von Google produzieren (Test auf DxO Mark bestätigen das auch unter Laborbedingungen) Doch reicht das wirklich aus um einen Fotografen zu ersetzen? Die Antwort ist ja, wenn man den Fotografen nur auf sein Equipment reduziert. Doch zu einen Fotografen gehört soviel mehr.

Können Smartphones Fotografen „ersetzen“?

Fast überall wird man in der heutigen Zeit von Bildern nahezu erschlagen, in der Werbung, auf sozialen Netzwerken, in Zeitungen, Bilder sind allgegenwärtig. Und da gibt es durchaus gute als auch ziemlich schlechte Bilder, die man so sieht. Vor allem auf Facebook ist das meiner Meinung nach so und ich bin fast täglich schon dabei, meiner Meinung nach schlechte Bilder irgendwie zu filtern, eine Sisyphus Arbeit, glaubt mir. ;-)

Aber kommen wir zum eigentlichen Kontext zu diesen Blog-Beitrag. Kein Mensch geht (hoffentlich) zu einen Fotografen, weil er eine Kamera und Equipment für mehrere tausend Euro im Besitz hat. Man geht zu einen Fotografen weil man professionelle Bilder will, für welchen Zweck kann man sich nun selbst denken. Sei es für die eigene Hochzeit, für ein Bewerbungsbild, für Passbilder, man will schöne Portraits von sich haben usw. Googlet euch doch mal durch die Fotografen-Websites durch. Glaubt da wirklich jemand dasselbe kriegt er auch mit einen Smartphone hin? Wer das nicht erkennt, der hat sowieso keinen Bedarf an einen Fotografen meiner Meinung nach.

Ich persönlich gehe zu einem Fotografen, der was vom Licht versteht und dessen Bildbearbeitung nicht aus dem Jahre Schnee ist. Die Bilder müssen mich umhauen sobald ich sie sehe.

Was ich sagen will, ich buche die Expertise des Fotografen und nicht sein Equipment. Den das ist bei einen guten Fotografen, der eben die genannte Ahnung von Licht, Bildbearbeitung, usw. hat eher sekundär, viel wichtiger ist das Ergebnis das dabei herauskommt. Und seien wir uns mal ehrlich, wer glaubt das Smartphones kurz- bis mittelfristig DSLRs ersetzen kann, der hat den Schuss nicht gehört. Rein physikalisch ist es nunmal nicht möglich das ein Micro-Kamerasensor eines Smartphones einen MFT-, APS-C oder gar Kleinbildformat-Sensor in den Schatten steht. Wer Bilder nur nebenbei konsumiert, nur auf Smartphones betrachtet und dabei gelangweilt auf einen Like-Button klickt den wird das weniger auffallen. Der Unterschied zu einen Knipser (= Jemand, der seine Kamera einfach irgendwo draufhält und abdrückt) und einem Fotografen ist eben das letzterer weiß, was er aus seinen Equipment rausholen kann um zu einen bestmöglichen Ergebnis zu kommen. Stichwort Lichtsetzung, Bildkomposition, Bildbearbeitung usw.

Kleines Beispiel gefällig?

Ich hab mir im Dezember ein neues Smartphone gegönnt, nämlich das Pocophone F1 von Xiaomi, die Gründe für genau dieses Gerät waren vielfältig, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis war eines der Hauptgründe für mich. Und da wären wir wieder bei einen Punkt, den ich immer wieder in Facebook-Gruppen zu diesen Smartphone gelesen hatte. Etwa das die Kamera schlecht ist, da die Bilder bei Dunkelheit extrem rauschen beziehungsweise das die Bilder so dunkel sind.

Das war für mich eine Art Challenge zu sehen, was ich selbst aus einer kleinen Smartphone-Camera rausholen kann. Und zwar auf Otto-Normalverbraucher Art, ohne das ich mir mein Gerät modifiziere oder eine andere Kamera-App installiere. So wie mein Handy ausgeliefert wurde eben. Ich finde, die Ergebnisse können sich für ein Smartphone sehen lassen, aber ich würde mir nicht anmassen zu sagen das sie ein Bild aus meiner Sony in den Schatten stellen würden. Spätestens beim Druck oder auf einem PC-Monitor sieht man definitiv Unterschiede.

Rein physikalisch kann ich mir das eigentlich auch nicht erwarten, aber man kann aus der Kamera dieses Smartphones (sowie allen anderen Smartphones von LowBudget bis HighEnd) viel rausholen, etwa wenn man sich mit dem Belichtungsdreieck und dem manuellen Modus auseinandersetzt.

Ein Fotograf weiß diese Dinge, daher stellt sich für mich auch nicht die Frage, ob ein Smartphone allein reicht für gute Bilder, aber wie seht ihr das?

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