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Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir zwar immer vornehme, neue Artikel zu bloggen, aber immer wieder andere Dinge dazwischenkommen, so dass ich andere immer wieder hintenanstellen muss. Sei es drum, ich wollte zu meinen letzten #hammerWALK am 14. Oktober meine Eindrücke schildern.

Warum eigentlich „Indian Summer“

Viele werden sich ja schon gefragt haben, warum die #hammerWALKS in letzter Zeit von mir immer mit verschiedenen Namen versehen werden. Das liegt einerseits an der Übersicht für mich, andererseits auch für andere, wenn sie mit mir während der Walks quatschen hat man gleich einen Anhaltspunkt um welchen Photowalk es sich handelt. Dieses Jahr gab es ja „Spring Break“, „Summertime“ und eben „Indian Summer“. Bei letzteren wurde ich auch häufiger gefragt was es mit der Namensgebung auf sich hatte, einer gab sogar eine Verbindung zu „Bollywood“ zum Besten. Aber nein, für mich war „Autumn“ nicht stimmig genug und so hab ich nach Alternativen für das Wort „Herbst“ gesucht und wurde eben mit „Indian Summer“ fündig. Der Name war dann sogleich auch ein entscheidender Faktor für die Location für mich, ich wollte, ganz „herbstlike“ dementsprechende Plätze haben, wo der Herbst auch zur Geltung kommt. Die Entscheidung viel letztendlich auf den Floridsdorfer Wasserpark, aber es waren mit Schönbrunn, Pötzleinsdorfer Schloßpark oder die Marswiese auch auch andere in der engeren Auswahl.

Neue Leute und altbekannte Gesichter

Seit ich den #hammerWALK in Wien veranstalte, waren zahlreiche Fotografen, Models und mittlerweile auch einige MakeUp-Artistinnen dabei. Was mir aber in letzter Zeit sehr gefällt, dass viele mittlerweile schon Stammgäste sind und trotzdem auch jedes Mal neue Gesichter dazu kommen, so dass mittlerweile eine echte Community rund um den Walk entsteht und sich die Veranstaltung per se schon in Wien herumspricht und auch Nachahmer auf den Plan treten. Das zeigt mir, dass die Idee eines Photowalks in Wien schon nicht schlecht ist und auch von den Teilnehmern gut angenommen wird, was mich persönlich freut.

Verschiedene Stationen beim #hammerWALK

Was dieses Mal, bei „Indian Summer“ eine besondere Eigendynamik entwickelt hat, waren die beiden Stationen, die von Robert Gahmel und Ulf Wallmann organisiert worden sind. Robert, der mit seiner „Old Lady“ (einer Vespa) beim Walk erschien und die auch auf gut 2/3 der entstandenen Bilder der Teilnehmer zu sehen ist und auch Ulf, der mit seinen Kletter-Equipment für ein Highlight auf den Walk gesorgt hat, da er auf eine Brücke eine Art Levitation – Station eingerichtet hatte. So wurde der Walk zwar etwas statischer, weil wir nicht den kompletten Park abgegangen sind und sich der Walk zwischen den beiden Stationen abgespielt hat, aber für mich persönlich war es angenehmer den Überblick zu behalten und für die Teilnehmer war es ebenso ein Erlebnis (zumindest wurde mir nichts gegenteiliges berichtet, ich hoffe mal das man zu mir ehrlich genug ist). Für die nächsten Walks werde ich mir das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Wo findest du die Locations?

Ich werde natürlich immer wieder gefragt, wo ich die Locations immer finde, beim Wasserpark war es relativ leicht, da ich in der Nähe wohne und mit der U-Bahn immer wieder vorbei fahre. Ansonsten hilft mir viel Google (bzw Google Maps) und Location Scouting vor Ort. Klingt also langweiliger als es ist, aber so hab ich schon coole Locations gefunden, die man sonst nicht so wirklich auf den Schirm hat. (Ich werde ja auch oft nach der Strandlocation in Wien gefragt ;-)).

Grundsätzlich hab ich auch kein Problem damit, Locations mit anderen Fotografen und Models zu teilen, ich sehe das als ein „geben und nehmen“ an. Was ich persönlich nicht mag sind Fotografen/Models, die sich ansonsten nie bei mir melden oder vorher überhaupt noch nie Kontakt haben und mich dann auf Locations von mir ansprechen. Das ist für mich eher unhöflich und respektlos, vor allem weil man später dann von genau diejenigen nie wieder was hört.

Wie gehts weiter mit den #hammerWALKs dieses Jahr?

Zunächst hatte ich ja geplant, das „Indian Summer“ einen Abschluss bildet für 2018, da es letztes Jahr bei der Weihnachts-Edition einfach zu kalt war um wirklich zu fotografieren. Aber dann kam die Idee mit einer Studio-Edition, für die ich aktuell aber noch zu sehr in den Planungen stecke um genauer darauf eingehen zu können. Wer mehr Infos zu den #hammerWALKs haben möchte, den kann ich meine Facebook-Gruppe ans Herz legen.

Meine Portraits vom #hammerWALK „Indian Summer“

Natürlich hab ich beim Photowalk nicht nur den Klugscheißer gespielt und Tipps verteilt oder einfach nur SmallTalk geführt, ich hab auch ein paar Portraits fotografiert, die ich hier an dieser Stelle natürlich auch zeigen möchte:

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