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Tschüss Google+ | Welche Alternativen gibt es für Fotografen?

Google+ war für mich immer ein soziales Netzwerk, welches von vielen unterschätzt wurde. Das Problem in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist eben, dass man sich mit gewissen Dingen nicht lange beschäftigen will, entweder man sieht es sich an und es begeistert oder eben nicht. Bei Google+ war ich ja wie schon mal erwähnt seit der …

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Hashtags - So werden eure Fotos und Inhalte gefunden 3 Hashtags

Hashtags – So werden eure Fotos und Inhalte gefunden

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Viele von uns kennen das: man hat ein geiles Foto und lädt es in den diversen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+ und Co hoch und freut sich über sein Werk. Bei den ersten genannten Netzwerken klappt das noch ganz gut, aber was ist mit den Fotonetzwerken? Was ist wenn unser „geiles“ Bild nicht beachtet wird? Bevor ihr euch darüber ärgert oder vermutet das euer Bild minderwertig ist, solltet ihr zunächst auf Fehlersuche gehen und mal nachsehen ob ihr zum Beispiel Hashtags gesetzt habt. Diese sind ungemein wichtig, wenn es darum geht, dass euer Bild auch in den Fotonetzwerken gefunden wird. Doch was sind Hashtags überhaupt?

Hashtags – was sind sie und für was sind sie gut?

Der Begriff Hashtag an sich kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „Hash“ und „Tag“. Das Wort „Hash“ bedeutet übersetzt Raute und „Tag“ soviel wie „Markierung“. Somit ist schon mal einerseits erklärt, warum man überall in den sozialen Netzwerken (und auch im Fernsehen) ein Wort mit einer Raute davor gesetzt zu Gesicht bekommt.

Hashtags

Zuallererst wurden Hashtags beim Microblogging-Dienst Twitter („Zwitschern“) eingeführt und verwendet, das haben wir im übrigen einen Blogger namens Chris Messina, der für factoryjoe.com bloggt, zu verdanken. Twitter hatte 2007 eine interne Suche auf die Beine stellen wollen und da kam Messina und schlug Hashtags als Alternative vor, da man hier einen Vorteil gegenüber einer automatischen Suchfunktion hat. Dies wurde zunächst aber kritisch diskutiert bei Twitter. Da man jedoch eine nutzergenerierte Betonung von Begriffen mit dem Rautezeichen und somit eine höhere Reichweite erzielen kann, haben sich Hashtags vor allem bei Twitter durchgesetzt. Doch der Zwitscher-Dienst ist bei weitem nicht das einzige soziale Netzwerk, wo diese Betonungen eingeführt wurden, unter anderem eben auch Facebook, Google+, Instagram, Pinterest, aber auch die großen Fotonetzwerke wie 500px oder Flickr.

Hashtags als Themenfilter

Doch nicht nur für die Verbreitung eurer Bilder und Inhalte eignen sich Hashtags. Sie sind auch sehr gut um herauszufinden, welche Themen gerade trendy sind, also über was in den Netzwerken so gesprochen wird. Bei Twitter gibt es dazu sogar „Trending-Topics“ auf der Startseite.

Hashtags

Hashtags bei Fotonetzwerken wie 500px und Flickr

Doch nun für die Fotografen (und die, die es noch werden wollen) der wichtige Teil dieses Beitrags, nämlich wie ihr eure Bilder an den Mann/Frau bringen könnt. Und da sind neben dem richtigen Motiv nicht ganz unwesentlich die Hashtags. Doch welche Hashtags bringen euch beziehungsweise eure Bilder voran?

Verwendet relevante Hashtags

Es bringt euch rein garnichts, wenn ihr zum Beispiel ein Landschaftsbild hochladet und dann den Hashtag #Portrait verwendet. Ihr habt zwar zunächst mehr Aufmerksamkeit, doch langfristig wollt ihr doch sicherlich auch mehr Follower bekommen und das schafft ihr nicht, in dem ihr einen falschen Bereich zuspamt.

Bei Flickr und 500px könnt ihr nur über die mobilen Apps Hashtags vergeben, bei den Weboberflächen sind es die Tags die wichtig sind. Ihr braucht also neben einen aussagekräftigen Titel einer kurzen Bildbeschreibung auch die Tags um eure Bilder der breiten Maße verfügbar zu machen. Ich hab im Netz für euch nette interaktive Grafiken gefunden, die die Top-Trending-Hashtags bei Twitter für 500px und Flickr anzeigt.

Für 500px:

© Based on Best hashtags for 500px calculated by Hashtags - So werden eure Fotos und Inhalte gefunden 4 Hashtags

Für Flickr:

© Based on Best hashtags for flickr calculated by Hashtags - So werden eure Fotos und Inhalte gefunden 4 Hashtags

Nicht übertreiben!

Hashtags

Bei Hashtags ist es genauso wie bei der Anzahl an Bilderuploads auf einen Netzwerk: Zuviel wird als Spam betrachtet und eure Bilder werden nicht geliked, kommentiert, usw. Im Grunde reichen schon ein paar, die aber relevant sein müssen und nicht zu allgemein gehalten. Beispiel: #Berlin #love für ein Stadtbild von Berlin wäre zu allgemein, besser wären hier: #HDR oder #blackandwhite bzw #visitberlin. Für die richtige Anzahl der Hashtags hat sich bei mir folgende Zahlen bewährt:

  • Twitter: 1-3 Hashtags
  • Google+: 3-8 Hashtags
  • Facebook: 3 Hashtags (bei Facebook haben Hashtags nicht so eine große Bedeutung wie bei anderen Netzwerken, erhofft euch also nicht zuviel davon! Am Besten am Ende eines Textes diese hinzufügen)
  • Instagram: Open End (Hier ist das Bild wichtiger als der geschriebene Text darunter, ihr könntet theoretisch diesen mit Hashtags zupflastern)
  • 500px/Flickr: 13-20 Tags (es werden euch auch die Tags vorgeschlagen, die zum Zeitpunkt des Uploads am beliebtesten sind)

Ich hoffe, ich konnte euch bei den Hashtags weiterhelfen und ihr erreicht so mehr Reichweite bei euren Inhalten. Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren etwas Feedback da lassen. ;-)

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Google Photos - das kann die neue Foto App von Google 6 google photos

Google Photos – das kann die neue Foto App von Google

Google hatte im Rahmen ihrer Entwicklerkonferenz Google I/O 2015 einen neu überarbeiteten Foto-Dienst inklusive unbegrenztem Speicher präsentiert. Ich hab mir die App mal angesehen und mir mein Urteil dazu gebildet.  

Es war einer der (wenigen) Highlights der diesjährigen I/O, die in San Francisco stattfand. Google löst aus ihren sozialen Netzwerk Google+ den Bereich Photos heraus und entwickelte daraus einen eigenen Foto-Dienst, der sich schlicht Google Photos nennt. Mit dieser App / Dienst soll es Usern einfach gemacht werden, in dem sie beispielsweise Handyfotos auf einem Smartphone sortiert und ordnet. Hier analysiert Google aber nicht nur den Zeitpunkt und Ort des Fotos sondern kategorisiert es je nach Inhalten auch in bestimmten Ordnern. So sind zum Beispiel eure Katzenfotos dann auch unter „Katzen“ zu finden. Zusätzlich bietet Mountain View auch den Nutzern unbegrenzten Speicherplatz für die eigenen Bilder an, sofern diese nicht eine Größe von max. 16 Megapixeln übersteigen. Videos werden mit einer maximalen Auflösung von 1080p gespeichert.

Google Photos – Apps für iOS und Android

Solltet ihr Google Photos nutzen wollen, müsst ihr euch die App aus dem Google Play Store oder den Apple App Store laden. Auch wenn wir hierzulande „Fotos“ schreiben, sucht die App mit „Google Photos“ oder schlicht „Photos“ um sie zu finden. Nach der Installation und dem erstmaligen Start werdet ihr gefragt, ob ihr Fotos auf euren Gerät automatisch sichern wollt und ob dies per WLAN oder Mobilfunk geschehen soll. (Ich empfehle euch die WLAN-Variante) Auch eure Bilder, die ihr auf Google+ hochgeladen habt, sind da später zu finden, in meinem Fall auch die Bilder der DSLR.

Die App selbst präsentiert sich im coolen Material Design und ist eher minimalistisch gehalten, macht aber insgesamt eine gute Figur. Die Fotos werden standardmäßig in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, ihr könnt aber im Kontextmenü auch zwischen „Comfortable View“, „Day View“ und „Month View“ wechseln.

Assistent mit automatischer Bearbeitung

Ganz Google Now-like hat Google in Google Photos einen Assistenten hinzugefügt, der aus Serienbildaufnahmen etwa ein animiertes GIF oder aus Landschaftsaufnahmen ein Panorama formt. Fotos von bestimmten Orten werden extra in eigenen Ordnern gespeichert, ideal also wenn ihr von euren Urlaubsort aus einige Bilder geschossen habt ;-)

Fotos bearbeiten und Teilen

Wie schon in der Vorgänger-Version der Google Photos – App ist es euch jetzt möglich, Bilder zu bearbeiten. Diese sind zwar auf Dinge wie Kontrast, Sättigung oder Helligkeit beschränkt, aber es reicht um euren Bildern etwas mehr Pep zu verleihen. Wem das nicht ausreicht, der kann noch immer auf Snapseed zurückgreifen, die ebenfalls von Google stammt.

Auch das Teilen der Fotos via Facebook und Twitter funktioniert problemlos.

Google Photos – PC und iOS

Google Photos ist neben Android auch für iOS und als Web-App für den Desktop erhältlich. Solltet ihr nicht nur die Bilder eures Smartphones hochladen wollen, sondern auch die Aufnahmen von euren Rechner, dann gibt es dafür die dementsprechende Desktop-App von Google. Vom Aufbau und Funktionalität unterscheiden sich die Apps der diversen Plattformen nicht, was ich sehr begrüße.

Mein Fazit

Google hat mit Google Photos einen coolen Dienst auf die Beine gestellt. Besonders gefällt mir die automatische Kategorisierung nach Keywords, das Navigieren durch die App macht einfach Spass und nervt auch nach einiger Zeit nicht. Die Fotos können relativ zeitnah aufgerufen werden, auch wenn die Bilder eigentlich in der digitalen Wolke liegen. Der noch fehlende Chromecast-Support wird bald in Form eines Updates nachgereicht, sagte zumindest Google während der I/O 2015