Tschüss Google+ | Welche Alternativen gibt es für Fotografen?

Tschüss Google+ | Welche Alternativen gibt es für Fotografen?

Zeit zum Lesen dieses Artikels: 4 Minuten

Google+ war für mich immer ein soziales Netzwerk, welches von vielen unterschätzt wurde. Das Problem in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist eben, dass man sich mit gewissen Dingen nicht lange beschäftigen will, entweder man sieht es sich an und es begeistert oder eben nicht. Bei Google+ war ich ja wie schon mal erwähnt seit der Beta-Phase dabei und mir gefiel vor allem mehrere Dinge an Google`s Netzwerk: Es werden keine Bilder komprimiert (für mich als Fotograf ein wesentliches Kriterium), die Diskussionskultur ist bei weitem professioneller und sachlicher als bei Facebook, Twitter (dazu gibt es in den letzten Tagen viele Beiträge in der „normalen“ Presse dazu, Stichwort: „Hate Speech“ oder „Hass Postings“) und das Netzwerk ist werbefrei (Ich verstehe ja, dass auch Social Networks was verdienen wollen, aber am Beispiel von Facebook sieht man, wie es hier momentan in die falsche Richtung tendiert).

Hatte es ja bereits bei Facebook einen Datenskandal in Bezug auf „Cambridge Analytics“ gegeben, war vor einigen Wochen auch Google dran. Mal abgesehen davon das es mich nicht wundert wenn man die API eines Netzwerkes nicht auf den aktuellsten Stand hält, das es irgendwann mal gehackt werden kann, war für mich die „plötzliche Ankündigung“, Google+ ins digitale Nirvana zu befördern, für mich eher ein Vorwand um es endlich durchzuziehen. Das gilt zumindest mal für die privaten User, für Business Kunden (die für die G Suite monatlich einen Obulus zahlen) wird Google+ weiter bestehen bleiben. Wenn man davon ausgeht, das Google+ immer als „Geisterstadt“ bezeichnet worden ist, dann macht es natürlich Sinn die Zielgruppe noch weiter einzuschränken, verstehe ich vollkommen. #achtungironie

Google+ | Was sind die Alternativen?

Ich hab mir seit Bekanntwerden der Meldung so einige Gedanken darüber gemacht, ich persönlich möchte mich ja nicht rein auf Facebook und Instagram für meine Social Media Auftritte beschränken, es sind zwar die vermeintlich größten Netzwerke, aber mir gefallen nicht unbedingt alle Spielregeln von Mark Zuckerberg für die Nutzung ebendieser.

Also welche Alternativen gibt es? Auf Google+ wurde schnelle eine Community (das sind die Pendants zu den Facebook-Gruppen) gestartet, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Alternativen für G+ zu finden. Hier wurden viele Netzwerke genannt, eine „nerdiger“ wie die andere natürlich. Klar auf Google+ sind zwar eher die Technik-Nerds unterwegs, aber ich möchte ja die Alternative vor allem für meine Arbeiten (Fotos und YouTube-Videos und Blog-Artikel) nutzen.

Doch was muss eine Alternative zu Google+ für mich beinhalten? (Ich muss das ein wenig einschränken, denn ansonsten sprengt das bei der Anzahl der vielen Netzwerke etwas den Rahmen des Blogs)

  • Keine Komprimierung der Bilder
  • Es gibt eine Smartphone App
  • Es ist ähnlich wie Google+
  • Es ist kein Netzwerk zur reinen Präsentation von Bildern

Wenn man sich meine Checkliste so ansieht, dann fallen schon ein paar Netzwerke wie 500px, Flickr und YouPic weg, denn hier tummeln sich eher nur Fotografen, also nichts anderes wie reine Fotografen-Gruppen auf Facebook. Kommen wir als zu den beiden Alternativen, die ich für mich für ideal als Alternative zu Google+ auserkoren habe.

MeWe – privates soziales Netzwerk, das auf Facebook und Twitter aufbauen möchte

MeWe ist ein privates soziales Netzwerk, welches auf Facebook und Twitter aufbauen möchte. Der Vorteil: es gibt keine Werbung und auch kein User-Tracking jeglicher Art. Als ich von MeWe gelesen hatte, hab ich mir einen Account eröffnet und mir die dazugehörige App runtergeladen. In Prinzip ist für die Masse der Google+ Nutzer MeWe das Netzwerk, welches Google+ am nahesten kommt. Es gibt wie bei Facebook Gruppen, aber leider auch dazugehörige Gruppenchats, bei der alle Mitglieder der jeweiligen Gruppe sofort dabei sind und entsprechend oft wird das Smartphone läuten oder vibrieren, weil ein User irgendwas in den Chat gepostet hat. Auf die Dauer echt nervig, vor allem werde ich ständig zu irgendwelchen Gruppen hinzugefügt, bei denen sich mein Interesse in Grenzen hält. Es gibt auch dzt. (Stand Oktober 2018) keine Möglichkeit, sich aus den Chat zu entfernen. Oft wird sich nicht einmal an den Themen gehalten, es wird querbeet gepostet in den Chats, die leider unmoderiert sind.

Wie finanziert sich MeWe?

Im Gegensatz zu Google haben die Macher von MeWe nicht soviel Budget zur Verfügung um ohne weiteres ein Netzwerk ohne Werbung aufrecht zu erhalten: Jeder Nutzer hat ca. 8 GB an Datenvolumen zur Verfügbar, will man mehr bzw kommt man an seine Grenzen muss man einen monatlichen  Beitrag zahlen. Dieser fängt bei 0,99 US-Dollar an und hört bei 5,99 US-Dollar auf. Die Benefits daraus sind „geheime Chat-Funktion“, die Möglichkeit Emojis zu kaufen usw.

Mein Fazit zu MeWe

Ganz im Gegenteil zu Google+ damals, werde ich mit MeWe nicht warm. Jetzt ist auch ein gewisser Hype dank der drohenden Schließung von Google+ da, keine Frage. Die wichtigere Frage wird wohl sein, wie sich das Netzwerk auf den User-Ansturm anpassen wird beziehungsweise wie aktiv die Community letztendlich sind.

Pinterest

google+ alternative
Pinterest ist ein soziales Netzwerk, bei dem es hauptsächlich um das Pinnen von Inhalten geht.

Pinterest vergleiche ich immer gern mit einer Pinnwand auf dem heimischen Kühlschrank, man kann selbst nach Belieben Pinnen, aber es können auch andere Nutzer (etwa auf Gruppen-Boards) dazu pinnen. Hier geht es nicht um ein möglichst großes Netzwerk an Freunden, sondern um schöne Fotos.  Pinterest selbst vermeidet es zwar, sich selbst als Soziales Netzwerk zu sehen, man wird auch nicht dazu aufgerufen andere Freunde hinzuzufügen, aber für mich ist es das definitiv, weil ich nach meinen Interessen Pinnwände erstellen kann und auch anderen Nutzern mit den selben Interessen folgen beziehungsweise auch ihre Inhalte pinnen kann.

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bald für alle verfügbar: Pinterest Communities

An dieser Stelle werdet ihr euch sicher fragen, warum Pinterest in meiner Liste auftaucht, da man hier ja keine Communities wie in Google+ oder Facebook hat. Falsch gedacht, diese Funktion wird mit Stand Oktober 2018 ausgerollt und so verspricht Pinterest meiner Meinung nach mehr und mehr eine Alternative zu Google+ zu sein, als etwa MeWe.

Mein Fazit zu Pinterest

Wenn es um eine tatsächliche Alternative zu Google+ geht, dann ist das für mich ganz klar Pinterest: Es hat eine Smartphone App für iOS und Android, es sind (bald) Communities verfügbar, Fotos werden meines Wissens nach nicht komprimiert und ich kann Pinnwände nach meinen Interessen erstellen, ganz so wie es mit den Sammlungen bei Google+ der Fall war/ist. Obendrein hab ich im Gegensatz zu 500px und YouPic nicht nur Fotografen hier dabei, es ist eine sehr große Bandbreite an Themen da, so dass für jeden was dabei sein sollte. Für die Blogger unter euch: Pinterest soll den Traffic zu euren Webseiten entsprechend in die Höhe treiben lassen, vorausgesetzt man pinnt fleissig seine Inhalte, die obendrein einen Mehrwert für andere bietet.

Ich werde demnächst noch genauer auf Pinterest eingehen, wie ich das Netzwerk als Fotograf nutze. Als bleibt dran ;-)

Warum Google+ für mich das ideale Netzwerk für Fotografen ist

Warum Google+ für mich das ideale Netzwerk für Fotografen ist

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Zu Beginn dieses Jahres habe ich mir einiges vorgenommen, unter anderem wollte ich meine bisherige Social Media Strategie etwas ändern. Ich wollte nicht mehr auf gefühlten 10 Netzwerken mehr schlecht als recht tätig sein (wenn man Social Media Marketing ernsthaft betreiben will dann muss man da auch Zeit investieren, Zeit die mir an anderen Stellen dann abhanden kommt), sondern mich auf ein paar wenige zu beschränken, diese aber kontinuierlich zu bespielen, aktiv mitgestalten usw. Eines dieser Netzwerke die ich wieder etwas aktiver betreibe, ist Google+. Das Social Network vom Suchmaschinenriesen Google ist nun schon seit 2011 auf dem Markt und wurde in der einschlägigen Fachpresse schon als „Konkurrent zu Facebook“ präsentiert.  

Anfangs konnte man nur via Einladung in die „neue Welt“ von Google+ hervorstoßen (da war ich schon dabei :D) und sich sein eigenes Bild davon machen. Es war auch etwas rudimentär was das Design anbelangt, aber insgesamt doch aufregend, beim Wachsen eines neuen Netzwerks dabei zu sein. Als damaliger Techblogger war das dann auch irgendwie ein Muss, denn Google hatte ja den Authorship eingeführt, der dann SEO-technisch einiges gebracht hatte in den Suchergebnissen. Das hat sich aber dann leider wieder geändert und die zuvor gepflegten Profile auf Google+ verwaisten immer mehr. Auch die Maßnahme von Google, via Android-Smartphone und dazugehörigen Google-Konto gleich ein Google+-Profil zu erhalten brachte zwar für die Statistik etwas Erfolg (denn Google+ hat derzeit, Stand Februar 2018 etwa 3,5 Milliarden Accounts), aber die Interaktion blieb dem trotzdem aus. Diesen Eindruck hat man aber dahingehend, wenn man nur hin und wieder auf Google+ vorbeischaut, ein paar Beiträge postet und dann wieder verschwindet. So eine Taktik funktioniert auf keinem der vielen Social Networks, erst recht nicht bei Google+. 

Der Moment, wenn man bei Google+ immer wieder „mal nur“ vorbeischaut…

Doch kommen wir zu den Vorteilen, die mich dazu bewegen, aktiver auf Google+ zu werden und auch zu bleiben.

Das neue Google+ – wie sieht es derzeit aus?

Zwischen der ersten Version von Google+ und heute liegen Welten und das ist gut so. Hat man früher schon etwas die Anleihen an Facebook erkennen können, erinnert es jetzt etwas an Pinterest, einem weiteren Netzwerk das sich stetig einer wachsenden Userzahl erfreut. 

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Bild: Screenshot von Google+
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Bild: Screenshot von Pinterest

Dementsprechend hat sich auch das Nutzerverhalten etwas geändert, für uns als Kreative sind das die wesentlichen Erkenntnisse:

1. Funktionsweise – Sammlungen und Communities im Vordergrund

Die Profile und Seiten treten in den Hintergrund, die Inhalte rücken in den Fokus auf Google+. Beide erscheinen in der Navigationsleiste links oben und bestücken den Stream mit bildlastigen Beiträgen. Gefiltert wird nicht wie anfangs mit Kreisen, sondern nach Interessen(-Kategorien). Während die Sammlungen von einer Person erstellt und bespielt werden, um Beiträge von einem bestimmten Themenbereich zu sammeln, können Communities von mehreren Mitgliedern befüllt werden und decken ebenfalls einen bestimmten Themenbereich ab. 

Mit dem neuen Design hat sich Google+ entgültig gewandelt, weg vom Facebook-Konkurrenten (was es meiner Meinung nach sowieso nie war) hin zu einer Community-Plattform. Die Neuausrichtung zielt hier auf die speziellen Bedürfnisse der Nutzer ab die sich über die Jahre hinweg entwickelt hat. 

2. Nutzerverhalten auf Google+ – Ein fotoaffines Publikum

In einer Analyse von CircleCount (einer Statistik-Seite für Google+) bekam man Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten von Google+ Usern, so hat man in 57% der Beiträge Fotos, Links (27%) und Videos (8%), die auch in Sachen Performance dementsprechend wirken. Im Vergleich zu einem einfachen Beitrag auf Google+ erhält ein Foto-Beitrag 149% mehr +1 (die Likes auf Google+), werden um 136% öfter kommentiert und um 133% häufiger geteilt.

3. Google+ als Marketing-Plattform

Auf dem ersten Blick wirkt Google+ nicht gerade marketingfreundlich, man erreicht auch weniger aktive Mitglieder als etwa bei Facebook, Instagram oder Twitter, aber Google+ ist nicht als Businessnetzwerk konzipiert, sondern versteht sich als Community-Plattform für Inhalte. Die „neuen“ Funktionen Sammlungen und Communities bieten aber themenbasiert Möglichkeiten und man kann so potentielle Kunden und Fans erreichen: etwa 75% der Google+ User ist männlich und zu den Top-Berufsgruppen zählen Ingenieure (29%), Entwickler (17%), Designer und eben Fotografen (14%). Hat man also ein Nischenpublikum, kann man hier also leicht fündig werden. 

Ein weiterer Grund warum Google+ (für mich) interessant ist, ist der SEO-Aspekt. Social Signals haben zwar offiziell keinen Einfluss mehr auf die Google-Suchergebnisse, aber trotzdem werden hochwertige und zielgruppenrelevante Inhalte geteilt. Und je beliebter Beiträge sind, desto höher ist die Chance, dass auf die eigene Webseite geklickt wird, usw. 

Ich möchte euch das einfach mal so frei raus aus meiner Sicht erklären, für mich als Fotograf ist es wichtig im Netz gefunden zu werden. Und den großen Vorteil den wir in der heutigen Zeit gegenüber früher haben, ist eben das Marketing-Tool schlechthin: Social Media. Was früher die „gelben Seiten“ waren, findet man jetzt über Google(+), Facebook, Twitter, Instagram, Linkedin, usw. Und dazu brauch ich eigentlich nur ein Smartphone und kann mir meine Informationen einfach aus dem Netz ziehen. Viele der Fotografen beschränken sich aber auf Facebook, Instagram und maximal noch 500px und Flickr. Letztere sind aber Fotocommunities und bringen mir im Prinzip nur einen Austausch mit anderen Fotografen, nicht mehr. Wenn ich aber Fans, Kunden haben will dann sind diese Netzwerke dann eher weniger was für mich. 

Doch warum mit Google+ die Geisterstadt schlechthin verwenden? Wie ich eingangs schon sagte, man darf a) Google+ nicht mit Facebook oder Instagram vergleichen, denn das dürfte nie das Ziel von Google selbst gewesen sein. Vielmehr ist es ein Nischen-Netzwerk für Designer, Geeks und (wartet es kommt gleich) Fotografen… Und B): man muss auch aktiv sein auf Google+ damit es mittel- bis langfristig auch was bringt. Und das nicht nur in Form von Followern auf Google+, denn meiner Meinung nach hat das auch Auswirkungen auf die Google-Sucherergebnisse, die Stelle, wo wir mit unseren Webseiten als Fotografen natürlich auf der ersten Seite platziert sein wollen. 

Fotos werden auf Google+ nicht komprimiert

Wenn ich mich auf Facebook in den Gruppen aufhalte, dann taucht öfter die Frage auf, wie man auf Facebook Bilder hochlädt damit sie nicht (oder nur wenig) komprimiert werden. Auch in den Google Suchergebnissen bring das etliche Treffer und viele Lösungsansätze die den heiligen Gral versprechen. Auf Google+ hab ich das jedenfalls nicht, ich lade mein Bild hoch, egal ob als FullRes oder das für Facebook optimierte Jpeg: es ändert sich absolut nichts, die Ergebnisse sind knackig scharf, nichts wird vermatscht und sogar die Exif-Daten werden ausgeliefert (die bei Facebook nicht angezeigt werden und auch gelöscht werden beim Upload). Bei Landschafts-, Architektur-, Tierfotografen (Portraits hab ich auf der Chromecast noch nie gesehen) kann es unter Umständen zu auch sein, dass Google die Bilder für die Chromecast (als Hintergrundbild) einblendet, mit Namensgebung! Also das allein schon wäre Werbung genug um mal das Social Network von Google auszuprobieren.

Die Nutzer stehen im Vordergrund

Wenn man sich den Stream auf Google+ so ansieht, dann wird man auf dem ersten Blick keinen  Unterschied zwischen einem Privat-Profil und einem Business-Profil (aka Unternehmerseite oder Markenseite) erkennen, erst wenn man auf das Profil klickt. Also im Gegensatz zu Facebook kann ich mit meinem Unternehmensprofil in jede x-beliebige Diskussion einsteigen, auf Facebook geht das nur in den Gruppen, die ich selbst verwalte. Das sehe ich als Fotograf als Vorteil an, denn ich kann so mit meiner Seite aktiv sein und so Follower generieren. Also wenn man es genauer betrachtet: Social Network in Reinkultur.

Wie findet man mich auf Google+?

Im Grunde ganz einfach, ich hab hier unterhalb ein Google+ Widget eingebunden, über das ihr mir direkt folgen könnt:

Google+ – Mein Fazit

Wenn Ihr euch nicht ständig den Algorithmus von Facebook und Instagram ausliefern wollt, wenn ihr interessensbasiert in Social Networks unterwegs sein und ihr euch mit Gleichgesinnten austauschen wollt, dann ist Google+ definitiv ein Netzwerk für euch, alleine schon die Diskussionskultur auf diesem Netzwerk finde ich genial, ich bin hier nun schon einige Zeit dabei, aber ein Gehate wie auf Facebook oder Twitter wäre mir nie untergekommen. Das Google das Netzwerk nicht aufgegeben hat zeigt für mich das neue Design 2017 und das man bald auch bei der Android App (vl auch bald bei der iOS App?!) einige Änderungen erhalten wird, die auch neue Features beinhalten sollen. Eines ist aber klar, wie auch auf jeden anderen Social Network auch, muss man sich auch auf Google`s Netzwerk sich etwas Mühe geben und Geduld haben, dann klappt es mit der Zeit auch mit Interaktionen und mit Followern. Aber es erwartet ja auch keiner das man ein neues Facebook Profil oder ne -Seite erstellt und da gleich Heerscharen von Followern kommen, oder? ;-)

Hashtags – So werden eure Fotos und Inhalte gefunden

Hashtags – So werden eure Fotos und Inhalte gefunden

Zeit zum Lesen dieses Artikels: 3 Minuten[fusion_builder_container hundred_percent=“no“ equal_height_columns=“no“ menu_anchor=““ hide_on_mobile=“small-visibility,medium-visibility,large-visibility“ class=““ id=““ background_color=““ background_image=““ background_position=“center center“ background_repeat=“no-repeat“ fade=“no“ background_parallax=“none“ parallax_speed=“0.3″ video_mp4=““ video_webm=““ video_ogv=““ video_url=““ video_aspect_ratio=“16:9″ video_loop=“yes“ video_mute=“yes“ overlay_color=““ video_preview_image=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ padding_top=““ padding_bottom=““ padding_left=““ padding_right=““][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ layout=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ border_position=“all“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding_top=““ padding_right=““ padding_bottom=““ padding_left=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“small-visibility,medium-visibility,large-visibility“ center_content=“no“ last=“no“ min_height=““ hover_type=“none“ link=““][fusion_text]

Viele von uns kennen das: man hat ein geiles Foto und lädt es in den diversen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+ und Co hoch und freut sich über sein Werk. Bei den ersten genannten Netzwerken klappt das noch ganz gut, aber was ist mit den Fotonetzwerken? Was ist wenn unser „geiles“ Bild nicht beachtet wird? Bevor ihr euch darüber ärgert oder vermutet das euer Bild minderwertig ist, solltet ihr zunächst auf Fehlersuche gehen und mal nachsehen ob ihr zum Beispiel Hashtags gesetzt habt. Diese sind ungemein wichtig, wenn es darum geht, dass euer Bild auch in den Fotonetzwerken gefunden wird. Doch was sind Hashtags überhaupt?

Hashtags – was sind sie und für was sind sie gut?

Der Begriff Hashtag an sich kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „Hash“ und „Tag“. Das Wort „Hash“ bedeutet übersetzt Raute und „Tag“ soviel wie „Markierung“. Somit ist schon mal einerseits erklärt, warum man überall in den sozialen Netzwerken (und auch im Fernsehen) ein Wort mit einer Raute davor gesetzt zu Gesicht bekommt.

Hashtags

Zuallererst wurden Hashtags beim Microblogging-Dienst Twitter („Zwitschern“) eingeführt und verwendet, das haben wir im übrigen einen Blogger namens Chris Messina, der für factoryjoe.com bloggt, zu verdanken. Twitter hatte 2007 eine interne Suche auf die Beine stellen wollen und da kam Messina und schlug Hashtags als Alternative vor, da man hier einen Vorteil gegenüber einer automatischen Suchfunktion hat. Dies wurde zunächst aber kritisch diskutiert bei Twitter. Da man jedoch eine nutzergenerierte Betonung von Begriffen mit dem Rautezeichen und somit eine höhere Reichweite erzielen kann, haben sich Hashtags vor allem bei Twitter durchgesetzt. Doch der Zwitscher-Dienst ist bei weitem nicht das einzige soziale Netzwerk, wo diese Betonungen eingeführt wurden, unter anderem eben auch Facebook, Google+, Instagram, Pinterest, aber auch die großen Fotonetzwerke wie 500px oder Flickr.

Hashtags als Themenfilter

Doch nicht nur für die Verbreitung eurer Bilder und Inhalte eignen sich Hashtags. Sie sind auch sehr gut um herauszufinden, welche Themen gerade trendy sind, also über was in den Netzwerken so gesprochen wird. Bei Twitter gibt es dazu sogar „Trending-Topics“ auf der Startseite.

Hashtags

Hashtags bei Fotonetzwerken wie 500px und Flickr

Doch nun für die Fotografen (und die, die es noch werden wollen) der wichtige Teil dieses Beitrags, nämlich wie ihr eure Bilder an den Mann/Frau bringen könnt. Und da sind neben dem richtigen Motiv nicht ganz unwesentlich die Hashtags. Doch welche Hashtags bringen euch beziehungsweise eure Bilder voran?

Verwendet relevante Hashtags

Es bringt euch rein garnichts, wenn ihr zum Beispiel ein Landschaftsbild hochladet und dann den Hashtag #Portrait verwendet. Ihr habt zwar zunächst mehr Aufmerksamkeit, doch langfristig wollt ihr doch sicherlich auch mehr Follower bekommen und das schafft ihr nicht, in dem ihr einen falschen Bereich zuspamt.

Bei Flickr und 500px könnt ihr nur über die mobilen Apps Hashtags vergeben, bei den Weboberflächen sind es die Tags die wichtig sind. Ihr braucht also neben einen aussagekräftigen Titel einer kurzen Bildbeschreibung auch die Tags um eure Bilder der breiten Maße verfügbar zu machen. Ich hab im Netz für euch nette interaktive Grafiken gefunden, die die Top-Trending-Hashtags bei Twitter für 500px und Flickr anzeigt.

Für 500px:

© Based on Best hashtags for 500px calculated by

Für Flickr:

© Based on Best hashtags for flickr calculated by

Nicht übertreiben!

Hashtags

Bei Hashtags ist es genauso wie bei der Anzahl an Bilderuploads auf einen Netzwerk: Zuviel wird als Spam betrachtet und eure Bilder werden nicht geliked, kommentiert, usw. Im Grunde reichen schon ein paar, die aber relevant sein müssen und nicht zu allgemein gehalten. Beispiel: #Berlin #love für ein Stadtbild von Berlin wäre zu allgemein, besser wären hier: #HDR oder #blackandwhite bzw #visitberlin. Für die richtige Anzahl der Hashtags hat sich bei mir folgende Zahlen bewährt:

  • Twitter: 1-3 Hashtags
  • Google+: 3-8 Hashtags
  • Facebook: 3 Hashtags (bei Facebook haben Hashtags nicht so eine große Bedeutung wie bei anderen Netzwerken, erhofft euch also nicht zuviel davon! Am Besten am Ende eines Textes diese hinzufügen)
  • Instagram: Open End (Hier ist das Bild wichtiger als der geschriebene Text darunter, ihr könntet theoretisch diesen mit Hashtags zupflastern)
  • 500px/Flickr: 13-20 Tags (es werden euch auch die Tags vorgeschlagen, die zum Zeitpunkt des Uploads am beliebtesten sind)

Ich hoffe, ich konnte euch bei den Hashtags weiterhelfen und ihr erreicht so mehr Reichweite bei euren Inhalten. Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren etwas Feedback da lassen. ;-)

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Google Photos – das kann die neue Foto App von Google

Google Photos – das kann die neue Foto App von Google

Zeit zum Lesen dieses Artikels: 2 MinutenGoogle hatte im Rahmen ihrer Entwicklerkonferenz Google I/O 2015 einen neu überarbeiteten Foto-Dienst inklusive unbegrenztem Speicher präsentiert. Ich hab mir die App mal angesehen und mir mein Urteil dazu gebildet.  

Es war einer der (wenigen) Highlights der diesjährigen I/O, die in San Francisco stattfand. Google löst aus ihren sozialen Netzwerk Google+ den Bereich Photos heraus und entwickelte daraus einen eigenen Foto-Dienst, der sich schlicht Google Photos nennt. Mit dieser App / Dienst soll es Usern einfach gemacht werden, in dem sie beispielsweise Handyfotos auf einem Smartphone sortiert und ordnet. Hier analysiert Google aber nicht nur den Zeitpunkt und Ort des Fotos sondern kategorisiert es je nach Inhalten auch in bestimmten Ordnern. So sind zum Beispiel eure Katzenfotos dann auch unter „Katzen“ zu finden. Zusätzlich bietet Mountain View auch den Nutzern unbegrenzten Speicherplatz für die eigenen Bilder an, sofern diese nicht eine Größe von max. 16 Megapixeln übersteigen. Videos werden mit einer maximalen Auflösung von 1080p gespeichert.

Google Photos – Apps für iOS und Android

Solltet ihr Google Photos nutzen wollen, müsst ihr euch die App aus dem Google Play Store oder den Apple App Store laden. Auch wenn wir hierzulande „Fotos“ schreiben, sucht die App mit „Google Photos“ oder schlicht „Photos“ um sie zu finden. Nach der Installation und dem erstmaligen Start werdet ihr gefragt, ob ihr Fotos auf euren Gerät automatisch sichern wollt und ob dies per WLAN oder Mobilfunk geschehen soll. (Ich empfehle euch die WLAN-Variante) Auch eure Bilder, die ihr auf Google+ hochgeladen habt, sind da später zu finden, in meinem Fall auch die Bilder der DSLR.

Die App selbst präsentiert sich im coolen Material Design und ist eher minimalistisch gehalten, macht aber insgesamt eine gute Figur. Die Fotos werden standardmäßig in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, ihr könnt aber im Kontextmenü auch zwischen „Comfortable View“, „Day View“ und „Month View“ wechseln.

Assistent mit automatischer Bearbeitung

Ganz Google Now-like hat Google in Google Photos einen Assistenten hinzugefügt, der aus Serienbildaufnahmen etwa ein animiertes GIF oder aus Landschaftsaufnahmen ein Panorama formt. Fotos von bestimmten Orten werden extra in eigenen Ordnern gespeichert, ideal also wenn ihr von euren Urlaubsort aus einige Bilder geschossen habt ;-)

Fotos bearbeiten und Teilen

Wie schon in der Vorgänger-Version der Google Photos – App ist es euch jetzt möglich, Bilder zu bearbeiten. Diese sind zwar auf Dinge wie Kontrast, Sättigung oder Helligkeit beschränkt, aber es reicht um euren Bildern etwas mehr Pep zu verleihen. Wem das nicht ausreicht, der kann noch immer auf Snapseed zurückgreifen, die ebenfalls von Google stammt.

Auch das Teilen der Fotos via Facebook und Twitter funktioniert problemlos.

Google Photos – PC und iOS

Google Photos ist neben Android auch für iOS und als Web-App für den Desktop erhältlich. Solltet ihr nicht nur die Bilder eures Smartphones hochladen wollen, sondern auch die Aufnahmen von euren Rechner, dann gibt es dafür die dementsprechende Desktop-App von Google. Vom Aufbau und Funktionalität unterscheiden sich die Apps der diversen Plattformen nicht, was ich sehr begrüße.

Mein Fazit

Google hat mit Google Photos einen coolen Dienst auf die Beine gestellt. Besonders gefällt mir die automatische Kategorisierung nach Keywords, das Navigieren durch die App macht einfach Spass und nervt auch nach einiger Zeit nicht. Die Fotos können relativ zeitnah aufgerufen werden, auch wenn die Bilder eigentlich in der digitalen Wolke liegen. Der noch fehlende Chromecast-Support wird bald in Form eines Updates nachgereicht, sagte zumindest Google während der I/O 2015

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