Lowepro Flipside Trek BP 450 AW – Testbericht

Lowepro Flipside Trek BP 450 AW – Testbericht

Zeit zum Lesen dieses Artikels: 2 Minuten

Vor meiner Venedig-Reise stand der Kauf eines neuen Kamerarucksacks an. Ich hab mich schnell für den Lowepro Flipside Trek BP 450 AW entschieden und das aus mehreren Gründen. In diesen Testbericht möchte ich meine persönlichen Erfahrungen zu diesen Rucksack näher bringen.

 

Lowepro Flipside Trek BP 450 AW – Zahlen, Daten, Fakten

 

Ein guter Kamerarucksack muss für mich mehrere Dinge beinhalten. Zum einen muss er bequem zu tragen sein, er sollte genügend Platz für das nötige Equipment haben und er sollte Schutz vor Langfingern haben. Vor allem letzteres war ein wesentlicher Punkt für mich in Venedig, bei den Massen in der Nähe des Markusplatzes und in den engen Gassen, machte mir das Kopfzerbrechen.

Also hab ich mal stundenlang beim großen Fluss gestöbert. Die Optik war mir natürlich auch wichtig, irgendein hässliches Teil wollte ich mir dann doch nicht an den Rücken schnallen. Ich hatte schnell 3-4 verschiedene Rucksäcke gefunden, aber komischerweise sind in der breiten Auswahl der Kamerarucksäcke nur wenige dabei, die am Rückenteil ihren Zugang zum Kameraequipment haben. Also fielen 3 Rucksäcke der Auswahl zum Opfer und es wurde eben der Lowepro Flipside Trek BP 450 AW, wobei es auch hier mehrere Versionen gibt, die das Volumen betreffen.

 

Lowepro Flipside Trek BP 450 AW – die Daten

 

  • Außenmaße: 24x31x54cm
  • Tabletfach: 2,50x20x24cm
  • Volumen: 45l
  • Farbe: Grey/Dark Green
  • ActiveZone Tragesystem und Gurte

 

Zuallererst muss ich den Tragekomfort hervorheben. Der Flipside war während der Tage in Venedig überhaupt nicht zu spüren. Ich hatte früher immer wieder Probleme mit Rücken- oder Schulterschmerzen, das war bei diesem Rucksack nicht der Fall. Das Gewicht ist super verteilt über den gesamten Rücken und auch auf der Hüfte, was über den Tag gerechnet echt Gold wert ist. Immerhin war ich jeden Tag von Morgens bis Abends in den vielen Gassen unterwegs.

Da man auf dem Rückenteil den Zugang zu seinen Kamera-Equipment hat, muss man den Rucksack nicht einmal komplett absetzen um an die Kamera oder Zubehör zu gelangen. Natürlich sollte man zumindest den Hüftgurt geschlossen halten. 😉 Die Schultergurte sind kräftig und bequem. An den außen angebrachten Befestigungsriemen kann man sehr gut Trinkflaschen oder auch das Stativ (hab ich nicht ausprobiert) verstauen. An der Oberseite befindet sich ein Zusatzfach, in welchen ein Regen Cape verpackt ist. Dieses ist nicht fest vernäht, kann also zusätzlich Platz schaffen, wenn man nicht mit Regen rechnet. Insgesamt bietet der Rucksack viele kleine Fächer, bei denen man Kleinigkeiten, wie SD-Karten verstauen kann. Vorne befindet sich ein Fach, wo auch das Tablet-Fach sich befindet. Ich hatte im Voraus gehofft, mein MacBook Pro Retina 13″ da verpacken zu können und wurde nicht enttäuscht. Zwar passt es nicht mit einer Zusatztasche rein, aber im Rucksack wirkt das MacBook trotzdem gut geschützt.

 

Lowepro Flipside Trek BP 450 AW – Mein Fazit

 

Wer viel wert auf Funktion und Komfort legt, dem kann ich den Lowepro Flipside Trek BP 450 AW wärmstens empfehlen. Designtechnisch wird er wohl nicht jedermanns Geschmack treffen, aber mir persönlich gefiel er sofort auf Anhieb. Der Preis ist angesichts der Funktionen und des Komforts sicherlich voll im Rahmen, billigere oder teurere Rucksäcke gibt es allemal.

Venedig hat der Rucksack auf jeden Fall ohne Kratzer und Risse überstanden, ich freue mich schon auf die nächsten Einsätze mit dem Rucksack. Was ist euch bei einem Kamerarucksack wichtig? Schreibt es mir in die Kommentare!

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