Sony Alpha 7R II mit 42,4 Megapixel angekündigt

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Sony hat kürzlich den Nachfolger der A7R angekündigt, die Sony Alpha 7R II, welche nicht nur mit einer gigantischen Auflösung von 42,4 Megapixel daher kommt, sondern auch so einige technische Features bieten kann. 

Sony Alpha 7R II – HighEnd-Leistung im handlichen Format

Das schlechte gleich mal vorweg: 60 Megapixel wie zunächst in vielen Gerüchten vermutet, bietet die Sony Alpha 7R II nicht, doch mehr Megapixel gibt es trotzdem, nämlich stattliche 42.4 Megapixel auf einem Vollformat-Sensor. Und trotz der höheren Auflösung haben sich die Sony Ingenieure es sich nicht nehmen lassen, das die Lichtempfindlichkeit im Boost-Modus auf echt wahnsinnige ISO 102.400 hochgeschraubt wurde. Im Standard-Modus wird der Bereich von ISO 100 bis 25.600 abgedeckt, was ebenso schon beeindruckend ist.

Im Gegensatz zum Vorgänger der Sony Alpha 7R II hat diese nun einen Phasen-Autofokus verliehen bekommen, die auch mit Objektiven anderer Hersteller klar kommen soll. Weiters gewinnt man mit der mit der Sony Alpha 7 II eingeführten 5-Achsen-Bildstabilisierung ein wichtiges Feature dazu.

Sony Alpha 7R – Mit Ultra-HD-Video und super-scharfen Displays

Auch UltraHD ist ein Thema bei der Sony Alpha 7R II. Mit 4facher FullHD-Auflösung zeichnet die DSLM flüssige 30fps auf. Zeitlupen können ebenfalls in HD-Auflösung aufgezeichnet werden, hier schafft die Sony Alpha 7R II bis zu 120 Bilder/Sekunde. Zusätzlich kann die Sony Alpha 7R II im Gegensatz zur Sony Alpha 7II die 4K-Inhalte direkt auf die SD-Karte bannen.

Sony-typisch wird auch bei der Sony Alpha 7R II ein elektronischer Sucher verwendet, der mit 2,4 Millionen Subpixel scharf auflöst. Das 3″ Display an der Rückseite löst mit 1,23 Millionen Subpixel  auf und ist ebenso klappbar wie bei den Schwesternmodellen. Der Touchscreen fehlt hier zwar, aber der ist meiner Meinung nach hier auch unnötig, da die Sony Alpha 7-Modelle handlich und die Knöpfe gut erreichbar sind. Dafür hat man bei der Sony Alpha 7R II WLAN und NFC in den spritzwassergeschützten Magnesium-Body gepackt.

Alles in allem ist die Sony Alpha 7R II wieder eine Vollformat-Kamera, die keine Wünsche offen lässt. Ich kann die geplante Veröffentlichung im August/September nicht erwarten. Preislich hat man sich bei der Sony Alpha 7R II bei rund 3.500 € eingependelt, was aber immer noch günstiger als etwa eine Nikon D750 wäre.

(via dpreview.com)

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Adobe Lightroom 6 und Lightroom CC verfügbar

Adobe Lightroom 6 und Lightroom CC verfügbar

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Seit gestern Abend ist ein neues Update zu Adobe Lightroom verfügbar. Es handelt sich um ein Major Update, das heißt es ist ein Versionssprung von 5 auf 6 beziehungsweise wurde via Creative Cloud die Version 5 mit Lightroom CC ausgetauscht. Ich habe die wichtigsten Neuerungen für euch zusammengefasst.

Adobe Lightroom – das ist neu

Adobe bietet Lightroom wie gewohnt in zwei verschiedenen Varianten an, einer Kauf- und einer Mietversion. Die Kaufvariante nennt sich Lightroom 6 und die Mietversion die man über die Creative Cloud bezieht, wird als Lightroom CC bezeichnet. Einer der wichtigsten Neuerungen sind die automatische Gesichtserkennung für die Bildverwaltung und eine HDR- und Panorama-Funktion.

Optisch unterscheiden sich beide Versionen nicht wesentlich, der Unterschied liegt im Kern der Software. So hat man bei Adobe Photoshop Lightroom CC 2015 die Möglichkeit seine Bilder via CreativeCloud-Konto mit einem Smartphone und Tablet zu synchronisieren, sofern man sich auch die Lightroom Mobile-App runtergeladen hat. Unter der Haube hat man am Bibliotheks- und Entwicklungsmodul natürlich geschraubt und diese erweitert. Des weiteren arbeitet Lightroom nun direkt mit der GPU zusammen, sofern die Grafikkarte den OpenGL Standard 3.3 beherrscht. So lagert Lightroom 6 etwa die Berechnungen an den Grafik-Chip aus und entlastet den Hauptprozessor.

In der Bilderverwaltung wird uns das sortieren der Fotos durch die automatische Gesichtserkennung vereinfacht, die wir aber erst aktivieren müssen. Diese Funktion gibt es schon länger in Photoshop Elements und es war an der Zeit, diese Funktion auch in Lightroom zu implementieren. Die Zuweisung von Schlagworten mit der Sprühdose, mit der man die zuletzt verwendeten Begriffe bequem auswählen kann, wurden verbessert. Die Vorschaubilder der Bibliothek werden in Lightroom 6 automatisch an den verwendeten Monitor angepasst. Mac-Besitzer dürfte das Import-Modul gefallen, mit der ihr Datenbanken aus Aperture einlesen könnt.

    • Die Sprühdose öffnet in der Bilderverwaltung ein Kontextmenü, auf dem ihr Schlagworte auswählen und einem Bild zuordnen könnt

    • In Adobe Photoshop Lightroom 6 führt Adobe Features ein, für die man bislang Zusatzsoftware brauchte

    • Die Gesichtserkennung wurde in Adobe Lightroom implementiert und man kann die Bilder nun mit Tags (Schlagworten) versehen

  • Neu bei der Bildverwaltung: Die Sprühdose öffnet auf Wunsch ein Kontextmenü, aus dem man die letzten verwendeten Stichworte auswählen kann

Adobe Lightroom 6 mit HDR- und Panorama-Funktion

Am interessantesten dürfte für euch das im Entwicklungs-Modul von Adobe Lightroom 6 eingeführter HDR-Funktion und Panorama-Funktion sein. Vorbei sind also die Tage, wo man um aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Bild zu erstellen, das ganze in HDR Merge in Photoshop geöffnet werden musste. Einzelbilder können von nun an zu einem Panorama zusammengesetzt werden. Neu ist auch die Möglichkeit, den Radial- und Verlaufsfilter nachträglich mit dem Radierer bearbeiten zu können. So kann man nun Bildbereiche von der Korrektur ausgliedern, umgekehrt ist dies natürlich auch möglich.

Das Diashow-Modul und die Web-Galerien wurden ebenfalls erweitert, so kann man nun mit Hilfe von HTML5-Vorlagen hübsche, animierte Diashows und Galerien kreieren. Auf Wunsch funktioniert hier der Bildwechsel auch im Takt der  Musik, die man unterlegen kann.

Für die Anwender der Creative Cloud beziehungsweise von Lightroom CC vorbehalten ist Lightroom Mobile, welches in einer Android und iOS Version verfügbar ist. Unter anderem kann man hier seine Bilder bewerten, GPS-Koordinaten synchronisieren und Entwicklungseinstellungen per Copy&Paste von einem Bild auf das nächste zu übertragen.

Systemanforderungen

Damit Adobe Lightroom 6 und Lightroom CC auf euren Computern läuft, sollte gleich vorweg gesagt werden, dass es unter 32-Bit-Systemen NICHT mehr funktioniert. Auf dem Windows PC benötigt ihr mindestens Windows 7 mit Service Pack 1, auf dem Macs ab MacOS X 10.8 Mountain Lion. Für beide Systeme empfiehlt sich eine Grafikkarte, die mindestens OpenGL 3.3 unterstützt. Angeboten wird Lightroom 6 auf DVD in einer Box für ca. 150$ (die Vorgängerversion kostete in €uro 125,–). Die CC-Version erhält ihr direkt als Update der Creative Cloud, die für monatlich 11,89 € zu haben ist. Nur in der CC-Version erhält ihr Lightroom Mobile für mindestens iOS 7 und Android 4.1 Jelly Bean dazu.

Wenn ihr also ernsthaft an Bildbearbeitung und Fotografie interessiert seid, dann empfehle ich euch das CreativeCloud-Abo für Fotografen, welches ihr für 11,89€/Monat beziehen könnt. Das ist im Grunde nicht viel und wenn man bedenkt was wir ansonsten für Kamera-Ausrüstung, wie Body und Objektive (von Blitzen usw rede ich noch nicht einmal), ausgeben bin ich der Meinung das wir bei der Bildbearbeitungsoftware nicht sparen sollten. Und da führt meiner Meinung nach kein Weg an Adobe und deren Produkten wie Photoshop CC und  Lightroom CC vorbei.

Star Trails mit nur einem Bild erstellen (Photoshop-Tutorial)

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Ich fotografiere gerne, vor allem Nachts. Und neben den Langzeitbelichtungen gibt es hier vor allem einen Bereich, der mich nicht nur fasziniert, sondern wo auch coole Bilder bei rauskommen, nämlich StarTrails (deutsch=Sternenspuren). Hierbei wird nicht nur durch Langzeitbelichtung das „fehlende“ Licht ausgeglichen, sondern man nutzt die Erdumdrehung aus um, ähnlich wie beim Lightpainting, Lichtspuren zu generieren. Auf einem fertigen Bild sieht das ganze genial aus, was ich hier mit einem Beispielbild unterstreichen möchte:

(Bildquelle: hqworld.net - Photographer Martin Harvey)

(Bildquelle: hqworld.net – Photographer Martin Harvey)

Und diese Bilder finde ich zum einen nicht nur cool, diese sind auch mit wenig Aufwand ganz leicht selbst zu erstellen/fotografieren. Und da spreche ich nicht von einer stundenlangen Photoshop-Sitzungen und 100 Einzelbildern die später zusammengefügt werden. Doch bevor wir hier uns schon über die Bearbeitung her machen, noch einige Dinge, die ihr dabei beachten beziehungsweise beim Fotografieren dabei haben müsst:

Equipment für Star Trails-Fotografie:

  • DSLR/DSLM
  • möglichst ein weitwinkeliges Objektiv (Ultraweitwinkel/Fisheye/usw)
  • Ein Stativ
  • (OPTIONAL) ein Fernauslöser
  • eine Taschenlampe
  • genügend Ladeleistung beim Akku
  • warme Kleidung (Je nach Jahreszeit)

Umfeldbedingungen

Die Sternenzieher beziehungsweise der Kreis entstehen durch die Langzeitbelichtung und die Rotation unseres Planeten. Um einen solchen Kreis also in euer Bild zu bekommen müsst ihr eure Kamera so ausrichten, dass diese in Richtung Norden zeigt, da sich dort der Polarstern befindet und man sich anhand diesen gut orientieren kann. Zusätzlich wäre es von Vorteil wenn ihr ein geeignetes Motiv habt, dass man von dieser Richtung aus fotografieren kann. Gleichzeitig solltet ihr Ortschaften vermeiden, da durch den Lichtsmog das Bild eher unbrauchbar ist, als das man eine coole StarTrail-Aufnahme Ergo: keine direkte Lichtquelle darf im Bild sein. UND: ideal für ein StarTrail Bild ist ein wolkenfreier Himmel.

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Die Himmelsrichtung ist natürlich auch nicht zu verachten, wie auch in der Grafik zu sehen ist.

Die Aufnahme eines Star Trails

Wir stellen die Kamera auf unser Stativ und stecken (wenn vorhanden) den Fernauslöser an unsere Kamera. Den Fokus setzen wir auf „manuell“ und richten die Kamera nach unserem Wunsch-Motiv aus. Idealerweise beleuchten wir dieses mit einer lichtstarken Taschenlampe und wenn diese nicht vorhanden ist, fokussieren wir den Mond. Bei der Komposition des Bildes selbst könnt ihr frei wählen, ideal wären hier aber eine Bildaufteilung von 2/3 Himmel und 1/3 Landschaft.

In anderen Tutorials wird man euch sagen, das ihr die Kamera solange belichten lassen könnt, was der Akku hergibt, aber immerhin sind wir doch so gut wie alle in Besitz eines Smartphones ;-) Ich hab zu diesem Thema Apps gefunden die uns bei der Ausrichtung und Belichtungszeit helfen können.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(
Simple Astronomy Tools
Simple Astronomy Tools
Entwickler: hrast
Preis: Kostenlos

Mit diesen Apps könnt ihr nun den nötigen Winkel und die Belichtungszeit anzeigen lassen. Als Kamera-Einstellung solltet ihr möglichst offenblendig und mit höheren ISO-Werten arbeiten um die Sterne gut darstellen zu können. Hier empfehle ich euch, tastet euch heran und arbeitet da im Live-View, da jede Kamera anders ist, würden hier jetzt Exif-Daten keinen Sinn ergeben.

Star Trail in Photoshop erstellen

Anfangs hab ich erwähnt, das ihr nicht unbedingt hunderte von Bildern schießen müsst um einen StarTrail zu erzeugen. Mein Artikelbild ist nur EIN Bild, welches ich in Photoshop bearbeitet habe.

Für Freunde des Bewegtbildes hab ich im Artikel das YouTube-Video dazu verlinkt. Aber trotzdem möchte ich euch die Anleitung in Textform wiedergeben. Voraussetzung ist jetzt nur ein Bild eurer Wahl, wo ihr Sterne erkennen könnt im Bild.

  1. Anschließend öffnen wir die RAW-Datei direkt in Photoshop und starten den CameraRAW-Filter und nehmen die Einstellungen vor, die uns individuell am meisten zusagen.Bildschirmfoto-2015-04-15-um-08.34.02
  2. Anschließend habe ich den unteren Bildteil, also alles was nicht „Himmel“ ist ausmaskiert und vom Himmel getrennt.Bildschirmfoto-2015-04-15-um-08.34.51
  3. Danach erstellt eine Photoshop AktionBildschirmfoto-2015-04-15-um-08.37.15
  4. Nun wiederholt die Photoshop Aktion 10x und reduziert die 10 erstellten Ebenen zu einer
  5. Jetzt setzt den Haken in der Photoshop Aktion bei „Aktuelle Ebene Transformieren“, so dass ihr beim Drücken der Aktion die Tranformation noch bearbeiten könnt. Hier verändern wir oben bei der Drehung den Wert von 0,1 auf 1 und bestätigen anschließend wie gewohntBildschirmfoto-2015-04-15-um-08.39.10
  6. Dieses Mal wiederholen wir diesen Vorgang etwa 5-10 Mal (je nachdem wie euer Geschmack ist) und reduzieren die nun erstellten Ebenen wieder zu einer
  7. Zum Verstärken des Effekts setzen wir nun in der Drehung den Wert von 1 auf -2 und bestätigen dies.Bildschirmfoto-2015-04-15-um-08.39.32
  8. Anschließend wiederholen wir den Vorgang abermals 5x

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, solltet ihr nun einen StarTrail erstellt haben. Ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen und würde euch bitten meinen YouTube-Video einen Daumen hoch zu geben bzw Artikel und Video weiter zu teilen in den Social Networks. Vielen Dank Leute

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Adobe Lightroom Tutorial – Bilder schärfen wie die Profis

Adobe Lightroom Tutorial – Bilder schärfen wie die Profis

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Hi Fotofreunde,

in diesen kurzen Tutorial möchte ich euch zeigen, wie man in Adobe Lightroom, seinen Bildern eine gewisse Grundschärfe verleiht nach Methoden, wie sie euch die Profis anwenden. Natürlich gibt es da ein paar Dinge zu beachten, wie zum Beispiel ob man die Bilder in JPEG oder in RAW fotografiert. Klar in JPEG Format gibt es schon von Haus aus eine gewisse Schärfe, mehr aus diesen Bildern herausholen hinsichtlich Bildbearbeitung könnt ihr hier nicht mehr. Dazu ist das Bildformat schon zu komprimiert und eine Bearbeitung würde hier eher flau und matt wirken. Wenn man aber in RAW fotografiert, hat man alle Sensor-Daten der DSLR/DSLM zur Verfügung, aber auch nicht die Schärfe die ihr aus diesen Bildern erwartet würdet.

RAW-Bilder in Adobe Lightroom oder Photoshop schärfen

Das Schärfen eines RAW-Bildes funktioniert sowohl in Adobe Lightroom als auch in Adobe Photoshop gleich, da beiden denselben RAW-Konverter nutzen. In Lightroom schärft ihr die Bilder im Entwicklungs-Modus unter dem Punkt „Details“, in Photoshop in Camera RAW auch unter dem Punkt „Details“.

Bevor ihr euch aber über die Schärfe eines Bildes hermacht, vergewissert euch das dieses Bild von Haus (also out of cam) scharf ist. Betrachtet also das Bild in der 100% Ansicht und beurteilt ob das Bild scharf ist. Anschließend könnt ihr mit dem Schärfen beginnen. Hierzu stehen euch 4 Regler zur Verfügung:

  • Betrag
  • Radius
  • Details
  • Maskieren

Betrag

Unter diesem Punkt legt ihr die Stärke der Schärfe fest. Wenn der Regler auf 0 steht, dann ist dieser als auch die anderen Regler inaktiv, wenn er auf 100 steht, dann habt ihr die maximal mögliche Schärfe erreicht. Als Faustformel könnt ihr hier

„Betrag = 100 – Luminanz (Wert der Luminanz bei der Rauschunterdrückung)“

anwenden. Das ist allerdings nur eine Faustregel und es bedarf eures Urteilsvermögens, ob ein Bild nachgeschärft gehört, beziehungsweise ob zuviel oder zuwenig geschärft wurde. Wenn zuviel geschärft wurde, erhaltet ihr einen weißen Saum entlang der Kanten)

Radius

Mit diesem Regler wird angezeigt, in welchem Umfang um einen Pixel der lokale Kontrast verstärkt wird. Bilder mit vielen Strukturen benötigen einen kleineren Wert!

Details

Mit dem Regler Details teilt man dem Bildbearbeitungsprogramm mit, ob und im welchen Umfang im Bild nach Strukturen gesucht werden soll.

Maskieren

Bei diesem Regler bedarf es normalerweise keiner genauen Erklärung. Hier kann man eine Maske erzeugen. Um diese sichtbar darzustellen, müsst ihr die (ALT)-Taste gedrückt halten und mit der Maus den Regler verschieben. Dies funktioniert genauso wie in Photoshop. Wo die Maske weiß darstellt, wird der Effekt wie schärfen dargestellt, da wo dieser schwarz ist, nicht.

Einstellungswerte für Architektur- und Landschaftsbilder

Bei Architektur- und Landschaftsbildern habt ihr Bilder mit Strukturen in den Flächen. Für folgende Bilder verwende ich diese Einstellungen:

  • Betrag = 100 – Luminanz (je nach Bild unterschiedlich)
  • Radius = 0,8 (eventuell auch weniger, damit keine Details verloren gehen)
  • Details = 35 (eventuell höher, um möglichst viele Details zu erhalten)
  • Maskieren = solange verschieben so dass ihr ein für euch passendes Ergebnis erzielt. Achtet hierbei auch auf den Himmel, da dieser bei zuviel Schärfe eine Körnung erhält.

Einstellungswerte für Porträtfotografie

Bei Portraitfotografie verwende ich hauptsächlich Photoshop, hier ist das anschließende Schärfen nach der Beautyretusche dran. Hier verwende ich andere Werte als in der Architektur- und Landschaftsfotografie:

  • Betrag = 100 – Luminanz (teilweise sogar etwas weniger)
  • Radius = 1,2 – 1,4 (achtet hier, das die kleinen Strukturen in der Haut nicht so stark geschärft sind)
  • Details = 15  Hier liegt der Fokus auf die Schärfe der Kontur eines Gesichtes, weniger in der Schärfe der Details, darum ist dieser Wert niedriger, als wie oben.
  • Maskieren = Euer Meinung ist hier wichtig, also verschiebt den Regler solange bis es für euch passt, aber achtet darauf, das die Haut nicht mitgeschärft wird(erinnert euch: (Alt)-Taste gedrückt halten und den Regler verschieben. Bei weiß wird der Regler angewendet, bei Schwarz nicht)

Was ist wichtig beim schärfen?

Wichtig beim nachschärfen ist für sich selbst zu wissen, wann es notwendig ist nachzuschärfen und wann eben nicht. Hier seid ihr selbst gefragt und was ihr mit euren Bildern erreichen wollt. Bei Portraits wird es mehr Sinn machen, beispielsweise die Wimpern und Augenbrauen zu schärfen, um diese mehr zur Geltung kommen zu lassen, während man bei der Landschaftsfotografie eher gewisse Objekte wie einen Wasserfall oder einen Baum nachschärft, um diesen mehr von der Umgebung abzugrenzen. Dies erfolgt in Lightroom mit dem Korrekturpinsel.

Bildbearbeitung abgeschlossen – Schärfen beim Export der Bilder

Nach dem ihr die oben genannten Punkte abgeschlossen habt, ist das Bild für euren Monitor ausreichend geschärft, was aber nicht bedeutet, das dies auch ausreicht, sobald ihr euer Bild ausdrucken möchtet. Hier müsst ihr nochmal im letzten Schritt nachschärfen, nämlich beim Export des Bildes. In Lightroom habt ihr hier die Funktion „Ausgabeschärfe“ im Export- oder Druck-Modus. Auf dem ersten Bild ist das ganze hier intuitiver als im Entwicklungs-Modus.

Links auf dem Monitor habt ihr hier die Auswahl zwischen „Bildschirm“, „Mattes Papier“ und „Glanzpapier“. Den ersten Punkt wählt ihr aus, wenn ihr euer Foto auf dem Monitor betrachtet haben wollt, es für eure Homepage hochladen oder auch auf Social Networks hochladen wollt. Die beiden anderen sind für die jeweiligen Papiersorten für den Druck optimiert.

Beachtet bitte, das diese Werte oben je nach Motiv und Bildkomposition unterschiedlich sein können, also es ist kein Allgemeinrezept für geniale Bilder.  Hier seid ihr selbst als Fotografen gefragt, was ihr mit euren Bildern aussagen oder erzielen wollt. Ich hoffe ich konnte euch bei der Bildbearbeitung weiterhelfen. Viel Spass beim fotografieren und der Bildbearbeitung.

Affinity Photo – Photoshop Alternative für OS X erreicht Beta-Phase

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Mit der kostengünstigen Photoshop-Alternative Affinity Photo möchte Serif bei der digitalen Bildbearbeitung mitmischen. Nun hat man bei der Software für OS X die offene Beta-Phase erreicht. Grund genug also, um einen ersten Blick auf die Bildbearbeitungssoftware zu werfen.

Wenn man mal mit der Bildbearbeitung anfängt, kommt man zwangsläufig nicht an Lightroom beziehungsweise Photoshop vorbei, es sei denn man wählt die kostengünstigen Alternativen wie GIMP, iPhoto, Aperture und wie sie alle heißen. Ich bin seit einiger Zeit nun mit Lightroom und Photoshop dabei und bin hier also mit der UI und mit dem Workflow vertraut. Komplett beherrschen werden wohl die wenigsten zum Beispiel Photoshop, weil es derart umfangreich ist, das ich hier immer wieder neue Dinge entdecke. Doch nun zur Photoshop Alternative Affinity Photo

Affinity Photo –  offene Beta-Phase auf OS X

Optisch hat man sich schon sehr an den Platzhirsch Photoshop von Adobe orientiert, wenn auch hier das ganze in 6 unterschiedliche Bereiche unterteilt ist, die Personas genannt werden. Die Standard-Ansicht ist jene für die eigentliche Bildbearbeitung, wo man auch die üblichen Bearbeitungsmodi und Ebenenwerkzeuge wiederfindet. Im Liquify-Persona soll man wohl die Verzerrung von Bildern durchführen können und in der Develop-Persona (die für Fotografen und Bildbearbeiter wohl die interessanteste sein dürfte) lassen sich Bilder ähnlich wie bei Lightroom oder Aperture (was Apple mittlerweile in den Ruhestand geschickt hat, was ich schade finde, aber das erzähle ich ein anderes Mal). In der Beta lassen sich vorerst nur RAW-Dateien verwenden.

Bei der Macro-Persona soll man Fotografen und Bildbearbeitern die Möglichkeit bieten, häufige Aufgaben über sogenannte Makros (in Photoshop wären das die Aktionen) speichern und automatisieren. Im Export-Persona kann man gezielt Bilder oder auch Ebenen exportieren und Bilder zerstückeln was Designern etwas entgegen kommen wird.

Alles in allen läuft die Software schon recht gut, auch wenn die Pop-Ups mich immer wieder genervt hatten. Abstürze konnte ich keine verzeichnen. Trotzdem ist es sicherlich schwer, Adobe hier den Rang abzulaufen. Der günstige Preis dürfte aber der gewisse Trumpf sein, mit der man Fotografen und Bildbearbeiter rüberlocken will. Wer sich selbst seine Meinung zur Photoshop-Alternative bilden will, kann sich Affinity Photo kostenlos von deren Webseite runterladen.

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