Die nackte Wahrheit über „unfotogen sein“

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unfotogen

Nachdem ich vor Monaten meine Blog-Beiträge „Ich bin nicht fotogen 5 – Tipps für bessere Porträts“ beziehungsweise „Nicht fotogen? Wie ich nicht fotogene Menschen fotografiere“ geschrieben habe, hab ich wohl einen Nerv getroffen, denn die Artikel wurden beide tausende Male schon gelesen (scheinbar vorwiegend von weiblichem Publikum). Nun fühle ich mich genötigt, eine kleine Fortsetzung zu diesem Thema zu verfassen. Also einen Beitrag für Menschen, die sich selbst als „unfotogen“ bezeichnen und sich vor allem „unfotogen“ fühlen.

Zu Beginn möchte ich euch gleich mal mit einer kleinen Wahrheit konfrontieren:

…UNFOTOGEN GIBTS NICHT

Diesen Satz hab ich schon öfter gesagt. Jeder kann Bilder von sich bekommen, die er lieben wird und sich fragt: „Bin das wirklich ich?“. Vieles hängt davon ab, wie man auf einem Foto aussieht beziehungsweise, wie man wirkt. Eines davon ist der Umstand, wer die Kamera hält und wie dieser mit seinem Gegenüber umgehen kann. Es ist nichts Ungewöhnliches sich auf Fotos nicht zu mögen. Und wenn man sich vor der Kamera nicht wohlfühlt, überträgt sich das leicht auf die Bilder. Das Ergebnis? Ein eher suboptimales Porträt seiner selbst. Aber ist es dann auch gleichzeitig ein „echtes Porträt“? Meiner Meinung nach nicht.

Die meisten Menschen haben ihre Erfahrungen mit Fotografen aus der Schulzeit. Und vergleichen dies später mit den (hoffentlich) halbjährlichen Besuch beim Zahnarzt.

Roman hammer

Ich will an dieser Stelle keinen Schulfotografen schlecht reden. Es ist durchaus bewundernswert, das man da tagelang von Schule zu Schule fährt und Kinder fotografiert, die in Wahrheit in dem Moment nicht die nötige Ruhe haben um endlich mal still zu sitzen. Viel mehr ist man beschäftigt, in kurzer Zeit so viele Kinder und Lehrkräfte wie möglich abzulichten, zusätzlich noch diverse Klassenfotos

Dass man auf kurz oder lang abstumpft und sein Programm einfach durchzieht, kann ich durchaus nachvollziehen. Die Erinnerungen aus der Schulzeit sind aber meiner Meinung nach nicht allein Schuld daran, das sich viele für unfotogen halten. Das wäre ja auch zu einfach gedacht. Meiner Meinung nach ist das ein Problem, das mit Smartphones und diversen Technologien zusammenhängt, das man überall und jederzeit fotografiert werden könnte. Wie oft wurde man unerwartet einfach fotografiert, nur damit man ein blöden, verschlafenen Blick von der Person bekommt? Na kennt das wer?

Nach und nach verfestigt sich also der Gedanke, das man einfach unfotogen sei, weil man keine anderen Bilder von sich zu Gesicht bekommt. Doch meiner Meinung nach ist das meine Aufgabe als Fotograf, nicht nur Bilder von dir zu machen, sondern dich auch zu motivieren und zu coachen.

Im Studio hab ich zum Beispiel immer mein Laptop mit und fotografiere direkt von der Kamera in den Laptop. Warum? Ich kann Bilder machen und diese dir gleich vor Ort auf einen größeren Display zeigen. Und da fängt dann das Coaching an, was kann man besser machen, wie wirkst du auf den Bild, usw. Nach und nach legt sich dann das Gefühl, unfotogen zu sein und man wird motivierter. Das Lächeln fällt einem leichter, der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung wird entspannter.

Herauskommt ein Porträt, das die beste Version von dir wieder spiegelt.

Was sind deine persönlichen Erwartungen …


…, wenn du ein Bild von dir selbst gegen die Realität betrachtest? Wenn du kamerascheu bist – was auch immer die Ursache dafür sein mag – wirst du wahrscheinlich nicht:

  • Viele Fotos von dir selbst haben,
  • dir oft Fotos von dir selbst ansehen

Warum solltest du auch, wenn du dich auf Fotos nicht magst?

Je weniger Fotos du von dir selbst hast, desto mehr wird das Spiegelbild das einzige Bild von dir. Was aber die wenigsten realisieren: Du siehst dich im Spiegel eben nicht so, wie dich die Umwelt wahrnimmt. Sondern eben spiegelverkehrt. Zufall? Stimmts? Wenn du mir nicht glaubst, dann mach mal zwei Selfies von dir, eines wo die Frontkamera dein Bild spiegelt und eines ohne.

Die Krux an der Geschichte ist, das Gesichter nun mal nicht symmetrisch sind. Nochmal als Wiederholung: dein Spiegelbild ist anders, als dich die anderen sehen. Aber das Spiegelbild siehst du vermutlich am meisten in deinen Leben, deswegen neigen wir tendenziell eher dazu, unser Spiegelbild zu mögen als uns selbst auf Fotos. Das ist unter anderem der Grund dafür das du auf einem Gruppenfoto alle anderen als „gut aussehend“ wahr nimmst, während du selbst irgendwie ‚falsch‘ aussiehst. Psychologie ist doch eine geile Sache, oder? :-p

Stell dich mal vor den Spiegel und wiederhole zehnmal folgenden Satz:


„ES HAT NICHTS DAMIT ZU TUN DAS ICH NICHT FOTOGEN BIN, GAR NICHTS!“

Fassen wir also nochmal zusammen. Es gibt tatsächlich viele Gründe, sich als unfotogen zu bezeichnen. Einerseits ist man das eigene Spiegelbild gewöhnt oder man hat schlechte Erfahrungen mit Fotos gemacht. Aber ich sage dir an dieser Stelle was: Ich biete dir an, das du zu mir ins Studio kommst und Porträts von dir bekommst, auf denen du dir gefällst. Klingt gut? Ist es auch, also schreib mich an oder buche mich direkt online.

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Roman

Roman

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